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Grundschule am Königsgraben

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Unser Zirkusprojekt

Eine Woche Zirkus

Der 1.Ostdeutsche Projektzirkus "André Sperlich" hat für eine Woche sein Zelt auf der Wiese vor unserer Schule aufgeschlagen. Am Sonntag wurde mit vielen freiwilligen Helfern das Zelt aufgebaut. Am Ende des Tages war die Manege bereit für die kommende Woche.

Das Zirkuszelt liegt noch verpackt im Transportwagen, erst müssen die Pflöcke in den Rasen gerammt werden. Dann kann der Aufbau des Zeltes beginnen.


Rundherum müssen  starke Männer kräftig ziehen und die Taue fest verankern. Doch noch steht der Transportwagen im Zelt. Da heißt es: Schieben, schieben, schieben!

Nun kommt noch der Innenausbau.

Das Zelt steht, die Manege ist fertig!
Ab Montag können alle kleinen Artisten
trainieren. Die Vorstellungen sind bestimmt ausverkauft und werden alle Zuschauer begeistern.







Zirkus

An den folgenden Tagen wurde fleißig trainiert, jedes Kind hatte eine Aufgabe und alle waren mit Feuereifer bei der Sache. Die Aufregung stieg, je näher die erste Vorstellung kam. Dann hieß es endlich:

"Manege frei für die Artisten vom Königsgraben!"


Abschied vom Zirkus

Als der letzte Vorhang am Samstag gefallen war, ging es sofort an den Abbau. Fleißige Helfer waren zur Stelle, um das große Zelt wieder im Transportwagen zu verstauen.

Die Pflöcke steckten tief in der Erde und kräftige Männer waren gefragt.


Geschafft!>


                         

Nicht viel später rollten die großen Wagen von der Wiese.

 
Vielleicht gibt es 2024 ein Wiedersehen!






Besuch aus Nottingham

Partnerschule zu Besuch

Am 23.05.2018 hatten wir Besuch aus England! Unsere Partnerschule, die St Edmunds Campion School aus Nottingham, kam mit 45 Schülern und 8 Lehrern in unsere Schule. Wir verbrachten einen fröhlichen und interessanten Vormittag miteinander. Es gab eine Schülerversammlung mit einem von unseren Gästen und uns gestalteten Programm.
Auf dem Foto stellen einige Kinder aus Nottingham gerade ihre Schule vor.

Besonders aufregend war der Besuch für die Schüler der Klasse 4b. Sie hatten sich im Vorfeld während ihres Englischunterrichts schon mit den Kindern aus Nottingham brieflich ausgetauscht. Daher war es toll und spannend, die Briefpartner nun wirklich zu treffen!


Spende für Nepal

Initiative für Koseli

Die Grundschule am Königsgraben spendet für eine Armenschule in Nepal

 Am 25. März und am 12. Mai 2015 erschütterten zwei heftige Erdbeben der Stärken 7,8  und 7,2 eines der ärmsten Länder dieser Erde: Nepal. Insbesondere die Hauptstadt Kathmandu, aber auch zahlreiche entlegene Dörfer im Hochgebirge waren betroffen. Etwa 9000 Tote waren zu beklagen und unermessliche Zerstörungen - Wohn- und Geschäftshäuser, Schulen, Straßen sowie wunderbare, jahrhundertealte Tempel, Paläste und Statuen. Mehr als zwanzigtausend Menschen wurden verletzt,  viele zehntausend Menschen wurden obdachlos in diesem ohnehin schon bitterarmen Land im Himalaya.

Zweimal zuvor, 2011 und 2012 hatte ich Nepal besucht, ein Land mit einer atemberaubenden Landschaft, ein Land mit wunderbaren Bauwerken, mit einer vielfältigen Bevölkerung, vielfältigen Kulturen, aber auch großer Armut.  Insbesondere im großstädtischen Kathmandutal  sind mehrere Elendsviertel entstanden. Menschen, die sich in den kargen Gebirgsregionen nicht mehr ernähren können, treibt es, Arbeit und ein Auskommen suchend, in die Hauptstadt. Doch ein Großteil von ihnen findet beides auch dort kaum, sodass sie in Slums landen, wie man sie auch in anderen Entwicklungsländern kennt.

Zusammen mit einer jungen, mir bekannten, nepalesischen Ärztin konnte ich ein solches  Elendsquartier besuchen sowie die Koseli-Schule kennenlernen, die Kindern aus diesem Gebiet wie auch Straßenkindern Bildung, Erziehung, medizinische Versorgung, Hygiene und Ernährung bietet. – Koseli bedeutet „Geschenk“!    Diese Schule ist nicht staatlich. Sie wird von einer kleinen NGO (Nichtregierungsorganisation) betrieben und lebt nur durch überwiegend ausländische Spendengelder. Die Familien der Kinder zahlen lediglich einen geringen, symbolischen Betrag als Schulgeld.

Die Arbeit in der Koseli-Schule beeindruckte mich sehr. Etwa 120 Schülerinnen und Schülern wird Hoffnung gegeben, durch Schulbildung aus ihrem Elend herauszukommen. Nach dem Erdbeben fanden etliche Kinder dort Schutz, die in der Hauptstadt oder in den zerstörten Dörfern obdachlos oder zu Waisen geworden waren.

Wenige Tage nach dem schrecklichen Desaster hielt ich an unserer Schule in den 3. bis 6. Klassen Vorträge sowohl über das Land Nepal, die Entstehung von Erdbeben sowie über das Leben im Slum und in der Koseli-Schule  – mit Fotos und Berichten aus eigener Anschauung aus der Zeit vor der Katastrophe. Daraus entstand der Wunsch, den Koseli-Kindern durch eine Spendensammlung an unserer Schule zu helfen. Jede Klasse fand einen eigenen Weg: Es gab Kuchenverkäufe, Spielzeugverkäufe, Spendensammlungen in den eigenen Familien und Freundeskreisen, usw. Ganz herzlichen Dank allen fleißigen Spendern und Spendensammlern!

  

So konnten wir am Ende 1800 Euro nach Nepal überweisen - viel Geld in diesem armen Land!

Kürzlich erreichte uns ein Video, in dem die Koseli-Schule vorgestellt wird.

Gruß von der Koseli-Schule

Sibylle Hege, Lehrerin



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